Wie du mit Yoga Gesundheit und Wohlbefinden erreichst

Erfahre, wie du mit Yoga Gesundheit und Wohlbefinden erreichst. Mit Yoga kannst du gezielt etwas für deine Gesundheit tun.
Yoga Gesundheit und Wohlbefinden

Yoga Gesundheit & Wohlbefinden

Yoga soll gut für die Gesundheit sein. Doch was ist Gesundheit überhaupt? Und wie schafft es Yoga, dass wir uns besser fühlen? In folgendem Artikel werfen wir einen Blick auf das Konzept von Gesundheit und Wohlbefinden.

Die Yoga-Anfänge: Gesundheit spielt keine Rolle

Blicken wir zurück in die yogische Historie, so lassen sich keine Rückschlüsse daraus ziehen, dass das Thema Gesundheit und Wohlbefinden eine Rolle in den Anfängen des Yoga gespielt hat. Beim Yoga ging es den Menschen damals vor allem darum, Erlösung aus dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburt zu erfahren und aus Schmerz und Leid auszubrechen.

Das hat sich im 20. Jahrhundert komplett geändert. Yoga wurde neu interpretiert und der Aspekt von Gesundheit und der Fokus auf den Körper kam hinzu. Seitdem sind Körpertraining, gesundheitliche Beschwerden wie z.B. Rückenschmerzen oder der Wunsch nach Entspannung die Hauptgründe, warum Menschen auf die Yogamatte gehen.

Gesundheit und Wohlbefinden – Was ist das?

Doch was ist nun GESUNDHEIT, die uns allen so essentiell ist und die wir versuchen, mit Yoga zu erreichen? Da lohnt sich zunächst der Blick auf die oberste Gesundheitsbehörde, die Weltgesundheitsorganisation, was sie unter Gesundheit versteht. „Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“[1].

In dieser Definition kommt das WOLHBEFINDEN hinzu, dass eine rein subjektive Komponente ist. Für den einen kann schon eine kleine Warze am Fuß das persönliche Wohlergehen befindlich stören, während das für einen anderen keine Einschränkung in seinem Wohlbefinden darstellt. Denn für ihn kann wiederum das persönliche Wohlbefinden auf ganz anderen Wurzeln beruhen, wie zum Beispiel einem unerschütterlichen inneren angenehmen Zustand, der sich durch ein inneres persönliches Gefühl von Freude, Glück und Liebe ausdrückt.

Schulmedizin – Diagnostik und Therapie von Krankheiten

In der Schulmedizin liegt der Schwerpunkt vor allem auf der Diagnostik und Therapie von Krankheiten. Ein Arzt stellt während seiner praktischen Tätigkeit in nur ca. 20 Prozent der Fälle eine Diagnose, die in die schulmedizinische Kategorie fällt[2]. Die anderen 80 Prozent fallen häufig in die Kategorie des persönlichen Wohlbefindens. Das können harmlose Krankheiten sein, die von alleine wieder verschwinden wie zum Beispiel Schnupfen oder vorübergehende Kopfschmerzen. Es gibt also eine objektive Ebene von „Krankheit“ und eine subjektive Ebene von „Wohlbefinden“. Häufig reden Arzt und Patient aneinander vorbei, zum Beispiel wenn der Patient schildert, wie es ihm subjektiv geht, der Arzt aber nach objektiven Anhaltspunkten sucht, die zu einer Diagnose führen.

Persönliches Wohlbefinden – Patient ist der Experte

Das Wohlbefinden, das einen Großteil der Anliegen von Patienten darstellt, die einen Arzt konsultieren, ist abhängig vom persönlichen Befinden. Das persönliche Wohlbefinden kann bei dem Einen gestört sein z.B. bei Durschlafschwierigkeiten, Kopfschmerzen oder genereller Abgeschlagenheit. Andere wiederum bemerken gar nicht, dass ihr Wohlbefinden durch schwerwiegende Krankheiten gestört sein könnte.

Für diese subjektive Ebene ist alleine der Betroffene zuständig, der sein Leben so führt, wie er es eben führt. Das kann abhängig sein vom jeweiligen Lebensstil oder der entsprechenden Selbstfürsorge und Achtsamkeit. Für diesen Bereich ist der Arzt jedoch nur bedingt zuständig Für das persönliche Wohlbefinden ist der Patient der „geborene Experte“.

Wie kann Yoga dir dabei helfen, deine Gesundheit und dein Wohlbefinden zu erhöhen:

Yoga setzt an dem Aspekt des Wohlbefindens an.

Yoga hat einen Einfluss auf die eigene Körperwahrnehmung und stärkt das Bewusstsein für das, was dein Körper braucht und was ihm guttut. Durch Yoga wirst du selbst aktiv und kannst aktiv etwas für dein Wohlbefinden unternehmen. Es stärkt deine Selbstwirksamkeit.

Yoga kann ganz gezielt etwas für deine Gesundheit tun.

Yoga hat einen positiven Einfluss auf das Herz- Kreislaufsystem und kann zum Beispiel den Blutdruck senken, denn Yoga wirkt entspannend. Yoga kann sogar helfen, Ängste und Depressionen zu reduzieren. Besonders wirksam werden die die Methoden in einem personalisierten und individuellen Training, das gezielt auf die Bedürfnisse des Einzelnen angepasst sind.

[1] Verfassung der Weltgesundheitsorganisation, New York 1946

[2] C., Larsen/, C. Guggenbühl, Yoga – Die 5 Schlüssel zur Gesundheit. Ort: Gräfe und Unzer Verlag 2021, S. 48

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